Fotos – Der ganze Baum: Gikü, CC0, via Wikimedia Commons · Früchte: T. Kebert, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Herkunft & Standort

Die Wildbirne wächst an sonnigen Waldrändern, in lichten Eichenwäldern und Hecken. Eine echte Wildbirne zu finden, ist heute fast eine Sensation – deshalb wurde sie 1998 zum Baum des Jahres gewählt. Erkennbar ist sie an den oft dornigen Kurztrieben und an ihrer würfelig zerteilten Borke.

Im Klimawandel

Mit ihrer tiefen Pfahlwurzel übersteht sie Trockenperioden gut und kommt auch mit wärmeren Sommern zurecht. Wie alle Wildobstarten braucht sie aber viel Licht und wächst langsam – deshalb hat sie natürlicherweise nur an Waldrändern und auf offenen Flächen eine Chance. Lichte Mischwälder mit Lücken und breiten Waldrändern geben ihr diesen Raum.

Wertvoll für Natur und Mensch

Ihre weißen Blüten mit den dunkelroten Staubbeuteln versorgen im April Bienen und andere Insekten. Die kleinen, harten Birnen werden im Herbst von Vögeln, Wildschweinen und Rehen gefressen. Ihr feines, rötliches Holz wird im Instrumenten- und Möbelbau geschätzt.