Herkunft & Standort
Die Schwarznuss stammt aus dem Osten Nordamerikas. Nach Europa kam sie schon im 17. Jahrhundert, in Deutschland wird sie erstmals 1686 in Leipzig erwähnt. Heute findet man vereinzelt über hundertjährige Schwarznussbestände in den Auwäldern am Rhein.
Im Klimawandel
Hitze verträgt die Schwarznuss gut, und mit ihrer kräftigen Pfahlwurzel erschließt sie tiefe Bodenschichten. Deshalb gilt sie als Baumart mit Zukunft im wärmeren Klima. Ihre Ansprüche an den Boden sind allerdings hoch: Sie braucht tiefgründige, nährstoffreiche und gut mit Wasser versorgte Böden und viel Licht.
Im Wald ist sie deshalb eine Beimischung für ausgewählte, gut versorgte Standorte.
Wertvoll für Natur und Mensch
Ihr dunkles, rötlich gemasertes Holz zählt zu den edelsten Hölzern der Welt und ist für Möbel und Furniere sehr gefragt. Die Nüsse sind essbar und aromatisch, aber so hart, dass man zum Knacken fast einen Hammer braucht. Eichhörnchen schaffen das trotzdem.