Herkunft & Standort
Die Europäische Lärche ist in den Alpen und Karpaten zu Hause, wo sie bis an die Waldgrenze wächst. In den Mittelgebirgen wird sie seit Langem angepflanzt. Als Lichtbaumart und Pionierin besiedelt sie schnell freie Flächen. 2012 war sie Baum des Jahres.
Im Klimawandel
Im Klimawandel ist die Lärche keine eindeutige Gewinnerin. Studien zeigen, dass ihr Hitze und Trockenheit außerhalb der Hochgebirge zunehmend zusetzen, und warme Jahre begünstigen Borkenkäfer. Bestehende Lärchen muss man deshalb nicht aufgeben, aber Forstleute empfehlen, sie nur noch maßvoll und gemischt mit anderen Arten zu pflanzen.
Im Mischwald spielt sie ihre Stärke aus: Sie wächst schnell, spendet lichten Schatten und bereitet den Boden für schattenverträglichere Arten vor.
Wertvoll für Natur und Mensch
Ihr harzreiches, rötliches Holz ist auch ohne Behandlung sehr witterungsbeständig und wird gern für Fassaden, Terrassen und Brunnen verwendet. Im Frühjahr leuchten ihre roten jungen Zapfen wie kleine Rosen an den Zweigen, im Herbst färbt sich die ganze Krone goldgelb.