Fotos – Der ganze Baum: Chris Schnepf, University of Idaho, United States, CC BY 3.0 us, via Wikimedia Commons · Nadeln: Thayne Tuason, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons · Zapfen: Dave Powell, USDA Forest Service, United States, Public domain, via Wikimedia Commons

Herkunft & Standort

Die Große Küstentanne stammt aus dem pazifischen Nordwesten Nordamerikas, von British Columbia bis Kalifornien. In Deutschland wächst sie bisher auf weniger als 0,1 Prozent der Waldfläche, die größten Anbauten gibt es in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Im Klimawandel

Die Küstentanne wächst außergewöhnlich schnell und kommt auf sehr unterschiedlichen Böden zurecht. Trockenperioden verträgt sie gut, auch wenn ihr frische Standorte am liebsten sind. Forstliche Bewertungen beschreiben sie als bodenpfleglich, gut mit heimischen Arten mischbar und nicht übermäßig anfällig für Schädlinge.

Weil die Erfahrungen mit ihr in Deutschland noch auf wenige Baumgenerationen beschränkt sind, gehört sie in den Mischwald – als Ergänzung zur heimischen Weißtanne, nicht als Ersatz.

Wertvoll für Natur und Mensch

Zerreibt man ihre langen, glänzenden Nadeln, duften sie intensiv nach Orangen. Sie verträgt in der Jugend viel Schatten und kann Lücken im Wald rasch schließen. Ihr helles Holz wird vor allem als Bau- und Konstruktionsholz genutzt.