Fotos – Blätter: Victor M. Vicente Selvas, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons · Blüten: Joan Simon from Barcelona, España, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Herkunft & Standort

Die Gewöhnliche Felsenbirne wächst natürlich an sonnigen, trockenen Felshängen, in lichten Kiefern- und Eichenwäldern und an Waldrändern. Sie wird meist nur ein bis drei Meter hoch und ist ein echter Spezialist für karge Standorte.

Im Klimawandel

Hitze, Trockenheit und flachgründige, steinige Böden machen ihr wenig aus – Eigenschaften, die im Klimawandel an Bedeutung gewinnen. Als Strauch am Waldrand schützt sie den dahinterliegenden Wald vor Wind und Austrocknung und bildet einen wertvollen Übergang zwischen Wald und Offenland.

Wertvoll für Natur und Mensch

Im April ist sie über und über mit weißen, sternförmigen Blüten bedeckt, die früh im Jahr Bienen und andere Insekten versorgen. Im Sommer reifen erbsengroße, blauschwarze Beeren, die süß nach Marzipan schmecken – Vögel lieben sie ebenso wie Menschen.