Herkunft & Standort
Die Atlaszeder stammt aus den Gebirgen Marokkos und Algeriens, wo sie in Höhen von etwa 1.300 bis 2.600 Metern wächst. Dort erlebt sie heiße, trockene Sommer und kalte, schneereiche Winter. Bei uns kennt man sie bisher vor allem aus Parks, oft in ihrer blau benadelten Gartenform.
Im Klimawandel
Gerade diese Kombination aus Trockenheits- und Frosthärte macht sie für den Wald der Zukunft interessant. Seit 2019 testen Forstbetriebe in Deutschland die Atlaszeder in über 30 Praxisanbauversuchen, wissenschaftlich begleitet von den forstlichen Forschungsanstalten.
Ob sie sich auf Dauer bewährt, wird sich erst in einigen Jahrzehnten zeigen – Bäume wachsen langsamer als Forschungsprojekte. Entscheidend ist dabei auch die richtige Herkunft des Saatguts. Sie heute in kleinen Gruppen zu pflanzen, ist also ein Beitrag dazu, Erfahrungen für die nächsten Generationen zu sammeln.
Wertvoll für Natur und Mensch
Ihr Holz duftet aromatisch und ist ausgesprochen dauerhaft, weil es von Natur aus Harze und ätherische Öle enthält. Mit ihren kurzen, bläulich-grünen Nadelbüscheln und den aufrechten, tonnenförmigen Zapfen ist sie außerdem ein besonders schöner Baum.