Herkunft & Standort
Die Winterlinde ist in fast ganz Europa heimisch und kann über 1000 Jahre alt werden – viele Dorf- und Gerichtslinden zeugen davon. Im Wald wächst sie gern zusammen mit Eichen und Hainbuchen. 2016 war sie Baum des Jahres.
Im Klimawandel
Die Winterlinde ist erstaunlich robust: In der Klima-Arten-Matrix der TU Dresden gilt sie als sehr gut geeignet für trockene Standorte und zugleich als frosthart. Sie verträgt viel Schatten und kann deshalb unter Eichen oder Kiefern als zweite Baumschicht wachsen, die den Boden beschattet und vor dem Austrocknen schützt.
Wertvoll für Natur und Mensch
Im Juni und Juli duften ihre Blüten weithin – dann ist sie eine der wichtigsten Trachtpflanzen für Bienen; Lindenblütenhonig und -tee kennt jeder. Ihr Laub zersetzt sich schnell und verbessert den Boden. Ihr weiches, gleichmäßiges Holz ist bei Holzbildhauern beliebt.