Fotos – Der ganze Baum: Kolforn (Kolforn) I'd appreciate if you could mail me (Kolforn@gmail.com) if you, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons · Blätter: Dmitry Makeev, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons · Früchte: Per Arvid Åsen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Herkunft & Standort

Der europäische Wildapfel, auch Holzapfel genannt, wächst an Waldrändern, in Hecken und lichten Auwäldern. Obwohl er fast in ganz Europa vorkommt, ist er überall sehr selten geworden. 2013 war er Baum des Jahres.

Im Klimawandel

Der Wildapfel braucht viel Licht und wächst langsam – in dichten, dunklen Wäldern hat er gegen Buche und Co. keine Chance. Der Waldumbau mit lichteren, strukturreichen Mischwäldern und breiten Waldrändern kann ihm wieder Raum geben.

Eine weitere Gefahr ist die Kreuzung mit Kulturäpfeln aus Gärten und Streuobstwiesen. Echte Wildäpfel lassen sich oft nur noch genetisch sicher bestimmen. Um die Art zu erhalten, ist es deshalb wichtig, herkunftsgesicherte Wildäpfel zu pflanzen.

Wertvoll für Natur und Mensch

Seine Blüten im April und Mai sind eine Bienenweide, seine kleinen, sauren Äpfel ernähren im Herbst Vögel, Rehe, Wildschweine und Dachse. Für uns Menschen eignen sie sich zu Gelee oder Saft – sie sind zwar sauer, aber reich an Pektin.