Fotos – Früchte: Böhringer Friedrich, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

Herkunft & Standort

Die Walnuss stammt ursprünglich aus Vorderasien und Südosteuropa. Die Römer verbreiteten sie in ganz Mitteleuropa, wo sie seitdem als Hof-, Feld- und Gartenbaum wächst. 2008 war sie Baum des Jahres.

Im Klimawandel

Die Walnuss liebt Wärme und verträgt Hitze gut – im wärmer werdenden Klima zählt man sie deshalb zu den zukunftssicheren Baumarten, auch für die Holzproduktion im Wald. Mit ihrer tiefen Pfahlwurzel erreicht sie Wasser in tieferen Bodenschichten. Ihre Schwachstelle sind späte Fröste im Frühjahr, die den frischen Austrieb schädigen können.

Wertvoll für Natur und Mensch

Neben den bekannten Nüssen, die auch Eichhörnchen, Eichelhäher und Rabenkrähen schätzen, liefert sie eines der begehrtesten Edelhölzer Europas: dunkel gemasertes Nussbaumholz für Möbel und Gewehrschäfte. Ihre Blätter duften beim Zerreiben aromatisch – früher legte man sie gegen Insekten in Schränke.