Fotos – Der ganze Baum: Włodzimierz Wysocki, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons · Blätter: Ayotte, Gilles, 1948-, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons · Blüten: AnRo0002, CC0, via Wikimedia Commons

Herkunft & Standort

Der Spitzahorn ist in fast ganz Europa heimisch und wächst in Laubmischwäldern, an Waldrändern und gern auch in Städten. Man erkennt ihn an den spitz ausgezogenen Blattlappen und am weißen Milchsaft, der aus einem abgebrochenen Blattstiel tritt. 1995 war er Baum des Jahres.

Im Klimawandel

Im Vergleich zum Bergahorn kommt der Spitzahorn mit Wärme und Trockenheit deutlich besser zurecht. In der Klima-Arten-Matrix der TU Dresden, die Gehölze nach Trockenheitstoleranz und Frosthärte bewertet, gilt er als sehr gut geeignet für trockene Böden. Er wächst in der Jugend zügig und hilft so, Freiflächen schnell wieder zu bewalden.

Wertvoll für Natur und Mensch

Schon im April, noch vor dem Blattaustrieb, ist seine Krone mit gelbgrünen Blütendolden bedeckt – eine der ersten großen Nahrungsquellen im Jahr für Bienen und andere Insekten. Im Herbst färbt er sich leuchtend gelb bis orange. Seine Flügelfrüchte segeln wie kleine Propeller weit vom Mutterbaum fort.